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Wetterlage

Letzte Aktualisierung: 17.01.2019, 23.59 Uhr

Hinter der Kaltfront eines Richtung Baltikum ziehenden Tiefs gelangt von Nordwesten her Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland, die zunehmend unter Hochdruckeinfluss gerät.

SCHNEEFALL/GLÄTTE: Bis heute Vormittag vor allem in den Staulagen der zentralen, östlichen und südlichen Mittelgebirge immer wieder Schneefall. Dabei 1 bis 5 cm, in exponierten Staulagen bis nahe 10 cm Neuschnee, an den Alpen in Staulagen auch über 10 cm mit entsprechender Glättegefahr. Im Flachland nachts und in den Frühstunden vielerorts Glätte durch geringen Neuschnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe. Bei kräftigeren oder länger anhaltenden Schauern gebietsweise auch Ausbildung einer dünnen Schneedecke.Mittags und nachmittags im äußersten Südosten und am Erzgebirge noch letzte, leichte Schneefälle ohne nennenswerten Neuschneezuwachs, weiter abklingend. An den Küsten einzelne unergiebige Schneeregen- oder Schneeschauer, dabei allerdings kaum Glättegefahr.In der Nacht zum Samstag gebietsweise Glätte durch Überfrieren.

FROST:Heute Nacht und in den Frühstunden fast landesweit leichter, in Alpentälern mäßiger Frost. Tagsüber in höheren Mittelgebirgslagen leichter Dauerfrost.In der Nacht zum Samstag im Norden und Westen leichter, in der Mitte und im Süden mäßiger Frost, dort über Schnee auch strenger Forst unter -10 Grad.

WIND: Heute Nacht abflauender Wind. Im Südosten und an den Küsten vor allem in Schauernähe anfangs noch steife Böen (Bft 7) aus West bis Nordwest, später nur noch an der Ostsee. Im Bergland starke bis stürmische Böen, exponiert anfangs noch Sturmböen aus West bis Nordwest.Tagsüber lediglich anfangs in den Hochlagen der östlichen und ostbayerischen Mittelgebirge sowie auf dem Brockenplateau steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8) aus Nordwest.

GEWITTER: Im Süden anfangs noch einzelne kurze Gewitter, teils mit Graupel und Böen Bft 8.

Vorhersage - heute

Nachts vor allem im Bergland und an den Alpen noch etwas Neuschnee, verbreitet Frost und Glätte. Ab Freitag ruhiges und recht kaltes Winterwetter.

Heute Nacht vielerorts Schauer, zunehmend auch bis in tiefe Lagen als Schnee oder Graupel. Von Westen und Nordwesten nachlassende Schauerneigung und Aufklaren. An den Alpen längere Zeit Schneefall, dort um 10 cm Neuschnee. Frühwerte zwischen 0 und -5 Grad, an der Nordsee frostfrei, Glättegefahr! Allmählich abflauender Wind.

© DWD


Warnkarte

Warnlagebericht für Deutschland

am Donnerstag, 17.01.2019, 19:14 Uhr

Frischer Wind mit stürmischen Böen oder Sturmböen an der See und im Bergland. In den Niederungen steife Böen. Lokal Gewitter. Kommende Nacht im östlichen und zentralen Mittelgebirgsraum etwas Neuschnee, verbreitet Frost und Glätte.

Entwicklung der Wetter- & Warnlage:

Das Frontensystem eines Tiefs über Finnland überquert Deutschland von Nordwest nach Südost. Ihr folgt kalte Meeresluft polaren Ursprungs, die zum Freitag unter Hochdruckeinfluss gelangt.



SCHNEEFALL/GLÄTTE: Abends oberhalb von 200 bis 600 m etwas Schnee. Von Nordwesten her Schauer, bis in tiefe Lagen als Schnee und Graupel. Dann Glätte durch Schneematsch. In der Nacht zum Freitag im östlichen und südlichen Mittelgebirgsraum 5 bis 10 cm Neuschnee, an den Alpen 5 bis 15 cm mit entsprechender Glättegefahr. Im Flachland Glätte durch geringen Neuschnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe wahrscheinlich. Am Freitag in den Vormittagsstunden im äußersten Südosten und am Erzgebirge noch letzte, sehr schwache Schneefälle, die keine nennenswerte Änderung der Schneedecke verursachen.

FROST: In der Nacht zum Freitag fast landesweit leichter, in Alpentälern mäßiger Frost. Am Freitag in höheren Mittelgebirgslagen leichter Dauerfrost.In der Nacht zum Samstag im Norden und Westen leichter, in der Mitte und im Süden mäßiger Frost, dort über Schnee auch strenger Forst unter -10 Grad.

WIND: Heute Abend lebhafter Westwind mit steifen, in Schauer- bzw. Gewitternähe stürmischen Böen. In den Kamm- und Gipfellagen sowie an der See stürmische Böen oder Sturmböen, exponiert auch schwere Sturmböen. In der Nacht zum Freitag abflauender Wind. Nur noch im Bergland starke bis stürmische Böen, exponiert anfangs noch schwere Sturmböen aus West bis Nordwest.

GEWITTER: Im Südosten einzelne kurze Gewitter, teils mit Graupel und Böen Bft 8.

Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 17.01.2019, 21:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Martin Jonas